Geld kosten

Plastische Unfall- Chirurgie: Zahlt die Kasse?

Das deutsche Gesundheitssystem ist eine komplexe Angelegenheit. Zwar können selbst harte Fälle mithilfe von Wissen, Technologie und Forschung heutzutage optimal behandelt werden, aber gerade Kritiker bemängeln, dass es vor allem an persönlichem Durchsetzungsvermögen und sozialer Stellung bedarf damit diese auch tatsächlich durchgeführt werden können.

Die Trennung in private und gesetzliche Krankenkassen, die seit einigen Jahren umgesetzt wird, hat einen Spalt in der Gesellschaft vorangetrieben. Das wiederum bedeutet aber nicht, dass sich Patienten alles gefallen lassen müssen, oder vollkommen machtlos sind, sollte ein Antrag bei der Krankenkasse abgelehnt werden. Aber eins nach dem anderen.

Mehr Infos zu Krankenkassen gibt es auf http://www.medfuehrer.de/

Plastische Chirurgie kann helfen

Bei plastischer Chirurgie zeichnet sich automatisch ein bestimmtes Bild in vielen Köpfen.

Wir denken an arrogante Models, die sich bei RTL von dubiosen Fachärzten vor der Kamera die Brüste betasten lassen, an Vorher- nachher Shows und Schlauchbootlippen.

Es wird darüber beraten, wie viel Brustumfang optimal ist und wie sich immer noch mehr aus dem Körper herausholen lässt. Leider sind solche Eingriffe heute eher Regel statt Ausnahme. Dem persönlichem Erscheinungsbild noch mehr Ausdruck zu verleihen ist ein gefragter Trend unserer Gesellschaft. Eigentlich nichts schlechtes. Eigentlich.

Ein weitaus Sinnvollerer Aspekt der plastischen Chirurgie bildet sich, wenn diese nicht für leichte, kosmetische Eingriffe gewählt wird, sondern dem Patienten wirklich dabei helfen kann gesund, oder wieder ansehnlich zu werden. Gerade für ein Unfallopfer ist es sehr belastend, auf der Straße von Unbekannten angegafft zu werden, weil ihm ein wichtiges körperliches Merkmal fehlt. Aber auch viele Frauen fühlen sich wenig wertvoll wenn ihnen die Natur einen Teil des Körpers vorenthält.

Psychologen haben dies bereits erkannt, sodass viele Eingriffe der plastischen Chirurgie auch von der Krankenkasse bezahlt werden. Das geht aber leider meist nur, wenn sie durchsetzungsstark und konsequent auftreten. Zum Leidwesen der Patienten werden Anträge dieser Art nur allzu schnell abgelehnt. Eigeninitiative ist gefragt. Im Falle dieses Falles heißt es : Ruhe bewahren.

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Wie Sie die Krankenkasse umstimmen

Da die Anträge meist von Sachbearbeitern beantwortet werden die in erster Linie darauf achten müssen das Geld der Krankenkasse einzusparen anstatt es den Patienten zu genehmigen, ist es kein Wunder, dass Anträge erst mal abgelehnt werden. Bewahren Sie Ruhe und versuchen Sie es erneut.

Fordern Sie von ihrer Krankenkasse eine ausführliche und schriftliche Begründung der Ablehnung. In vielen Fällen hat dies bereits genügt um den Sachbearbeiter umzustimmen. Es ist natürlich aufwendig und unangenehm fundiert zu begründen warum der besagte Antrag abgelehnt wurde. Außerdem kostet es der Krankenkasse eine Menge Geld: Es müssen Gutachten geschrieben werden, Sachverständige müssen angerufen, Gerichte überzeugt und Anwälte bezahlt werden. Das will doch wirklich niemand.

Merken Sie sich eines: plastische Chirurgie ist eine Pflichtleistung der Kasse wenn diese für Ihr körperliches Wohl unumgänglich ist! Nur wenn Sie genau wissen wofür Sie kämpfen haben Sie auch reelle Chancen zu gewinnen!

Wann ist es eine Kassenleistung?

FrageNicht immer ist es leicht nachzuvollziehen wann eine Behandlung durch das Gesetz vollkommen abgedeckt ist und wann nicht. An dieser Stelle möchten wir gerne aufklären und es etwas verständlicher machen. Sollten Sie sich aber in einer akuten Notsituation befinden, raten wir schnellstmöglich einen kompetenten, wirklich guten Anwalt hinzuzuziehen. Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Anwälte darauf geeicht sind kleine Mandanten schnell abzufertigen und nicht wirklich eine Hilfe anbieten. Man kann sich vorstellen wie schwer es ist einen guten Strafverteidiger zu finden.

Aber wann genau ist eine plastische Operation ein medizinisch gerechtfertigter Eingriff?

Letztendlich ist dies leider eine Frage, die vom Ermessen und der Meinung des zuständigen Sachverständigen abhängt. Tendenziell gilt: der Eingriff muss die Funktionsweise des Körpers entweder wiederherstellen. Droht Ihnen ohne diesen Eingriff massives seelisches Leid, kann ebenso darauf gepocht werden den Eingriff zu genehmigen.

„Schön sein“ gilt allerdings nicht als Argument wenn Sie eine Operation in Betracht ziehen. Sollten Sie hier nicht aufpassen kann es schnell sein, dass Sie den Anschein erwecken kosmetische Behandlungen auf Kassenkosten „erschleichen“ zu wollen.

Ein Widerspruch wirkt Wunder.

Natürlich möchten wir Ihnen hier keine Angst machen. Es kann auch ganz einfach laufen.

Wie bereits am Anfang erwähnt, lenken die meisten Krankenkassen bereits schon dann ein wenn Sie auf eine fundierte, schriftliche Begründung bestehen. Die ist nämlich meist viel aufwändiger als ein einfaches „Nein“ am Telefon. Sollte es dennoch Probleme geben lassen Sie sich bitte nicht einschüchtern! Sie haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein menschenwürdiges Leben! Sollte dieses Argument trotz allem auf taube Ohren stoßen, können Sie mit rechtlichen Maßnahmen drohen. Denken Sie immer daran: Krankenkassen agieren wie Versicherungen und zieren sich manchmal wenn es um das Geld geht. Dabei haben Sie ein Anrecht auf diverse Leistungen und gute Chancen einen Prozess dieser Art zu gewinnen. Holen Sie sich hier in jedem Fall Hilfe eines wirklich kompetenten Anwalts. Dieser lässt sich auch mithilfe einer Prozesskostenbeihilfe finanzieren.

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Doktor

Plastische Operation: Wie finde ich den richtigen Arzt?

Mit dem Aufkommen der plastischen Chirurgie stellte sich auch schnell die Frage der Ethik und Moral. Wann sind Eingriffe in Ordnung und angemessen und wann sollte von ihnen abgesehen werden?

Und auch heute noch sind die Ansichten über plastische Operationen unterschiedlicher wie sie nicht sein könnten. Während die einen Eingriffe, mit der Begründung des eigenen Selbstwertgefühls befürworten, lehnen andere Operationen fast komplett ab oder lassen Sie nur unter sehr speziellen Umständen zu.

Dies gilt selbstverständlich auch für die im Fach praktizierenden Ärzte. Und nicht nur in der Ethik gibt es Unterschiede, auch die Qualitätsansprüche in den Praxen und Kliniken unterscheiden sich signifikant von einander.

Massenabfertigung, schlechte Betreuung und eine nicht vorhandene Beratung – das zeichnet eine schlechte Klinik aus. Dies geht teilweise soweit, dass dubiöse Ärzte Operationen falsch durchführen und sogar gefährliche Substanzen für die Brust verwenden. Wenn der Traum von der korrigierten Nase oder den schönen Brüsten zum Alptraum wird – dies wird für viele Bundesbürger immer öfter Realität.

So ist es wichtig sich vor einem Eingriff über die Reputation und Behandlungsqualität des Arztes bzw. der Klinik zu informieren um sicherzugehen, damit eben gerade nicht der Traum zum Alptraum wird:

Sind Brustvergrößerungen außerhalb des Landes zwangsläufig schlecht?

Schon seit Jahren hält sich das Vorurteil hartnäckig, dass Eingriffe im Ausland von minderer Qualität oder gar gefährlich sind. Sie locken mit günstigen Preisen und bringen schlechte Leistung. Gerade Kliniken aus dem Ostblock-Staaten wird dies immer wieder nachgesagt.

Entgegengesetzt der weiterverbreitenden Meinung, sind ausländische Kliniken nicht zwangsläufig schlecht. Es gibt durchaus Ärzte im Ausland, die verantwortungsvoll behandeln und einfach nur aufgrund der vergleichsweise niedrigeren Betriebskosten (Personal, Miete, Steuern usw.) ihre Leistungen günstiger anbieten können.

Achten Sie beim Vorstellungsgespräch vor allem auf das Auftreten Ihres behandelten Arztes. Denn wie im Privatleben ist auch hier der erste Eindruck ausschlaggebend. Sollte Ihnen die Klinik unseriös vorkommen, aus welchen Grund auch immer, sehen Sie von einer Behandlung ab, denn letzten Endes ist es Ihre Gesundheit welche hier auf dem Spiel steht.

Ein absolutes Warnsignal ist des Weiteren wenn der Arzt versucht Ihnen aktiv etwas zu verkaufen oder Sie sogar versucht zu einer Behandlung zu drängen beziehungsweise zu überreden. Hier gilt: Gespräch abbrechen und die Klinik verlassen

Eine Behandlung in Österreich ist immer gut.

Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Auch in Österreichund trotz vieler Kontrollen der hiesigen Kammern gibt es immer wieder “schwarze Schafe”, die versuchen einen schnellen Reibach machen. Dies gilt vor allem für die plastische Chirurgie.

Das Internet kann dabei helfen die Seriosität eines Arztes noch vor Erstkontakt einzuschätzen. Bewertungen und Berichte von Patienten gibt es zahlreiche im World Wide Web und sie können aussagend darüber sein ob ein Arzt mit Gewissen behandelt oder nicht.

Aber aufgepasst: Auch im Internet gibt es Möglichkeiten Bewertungen zu fälschen. Also bewahren Sie beim Studieren von Online-Kritiken immer eine gesunde Skepsis, um nicht auf diese Masche hereinzufallen. Falls Sie eine seriöse Quelle an Informationen suchen, Schöne Brust hat dafür eine Liste mit den besten plastischen Chirurgen aufgestellt.

 

Egal ob in Linz, im restlichen Österreich oder im Ausland, es gibt zahlreiche Ärzte die fachlich kompetent sind und versuchen Ihren Patienten eine gute ehrliche Betreuung anzubieten. Wer sich vorher informiert, der minimiert seine Chancen an einen schlechten Arzt zu raten und kann so sicherstellen, dass die eigene plastische Operation zum Erfolg wird. Weiteres gibt es im Artikel über die besten Chirurgen in Linz von Schöne-Brust.at!

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Brust Krebs

Brustrekonstruktionen: Neue Lebensqualität für Krebspatienten

Obwohl die plastische Chirurgie viele positive Anwendungen hat, wie die Rekonstruierung von Gesichern von Brandopfern, so assoziieren wir mit diesem Fach doch oft gerade die umstrittenen Dinge, wie übermäßige Brustvergrößerungen und Botox-Behandlungen. Der Aspekt der Selbstverwirklichung in der plastischen Chirurgie, ist einer der immer wieder ins Kreuzfeuer gerät. Die stetige Diskussion über die moralische Korrektheit solcher Eingriffe wird stetig in den Medien behandelt. Oft werden bei diesen Diskussionen gerade die Härtefälle angeführt. Von dauerhaften physischen Einschränkungen wie Rückenschmerzen bis hin zum Tot durch kardiologische Komplikationen ist die Rede.

Doch auch die Gegenstimmen zu den Kritikern der plastischen Chirurgie werden immer lauter. Ins besondere die Psychologie scheint Befürworter dieser Entwicklung zu sein. Denn nicht zuletzt kann eine plastische Operation einen ungemeinen Schub für das eigene Selbstbewusstsein zur Folge haben. Auch die Krankenkassen haben in den letzten Jahren zunehmend plastische Operationen mit einem reinem psychologischen Hintergrund Ihren Patienten bewilligt und finanziert.

Für die meisten Frauen ist die eigene Brust ein wichtiger Teil ihres Körper und darüber hinaus nicht selten Ausdruck der eigenen Feminität. Umso schlimmer ist es wenn es bei der Diagnose “Brustkrebs” vom Arzt die Abnahme des Busens verordnet wird. Natürlich das Leben und die Gesundheit geht vor – doch viele Frauen kämpfen nach der Brustabnahme damit sich selber zu akzeptieren, ganz zu schweigen von schön zu finden.

So liegt es auf der Hand, dass sich viele Frauen nach erfolgreicher Behandlung für eine plastische Operation in Form einer Rekonstruktion entscheiden und so versuchen ein wenig Lebensfreude zurückzuerlangen.

Aber wie funktioniert so eine Brust-OP eigentlich wirklich?

1. Das Erstgespräch

Als erstes macht sich der Chirurg ein Bild über den Zustand des Patienten und versucht in einem Erstgespräch zu erfahren, welche Erwartungshaltungen dieser an die Operation hat. Dies geschieht nicht selten in Absprache mit einem Psychiater, welcher den Patienten im Rahmen der Krebsbehandlung begleitet.

Teil dieses Erstgespräch ist oftmals neben den voran genannten Dingen auch die Aufklärung über Risiken und mögliche Folgeerkrankungen die durch eine Rekonstruktion der Brust entstehen können.

2. Vorbereitungen der Rekonstruktion

Damit die neue Brust, so getreu der alten wie möglich rekonstruiert werden kann, werden ähnlich wie in der klassischen Kunst Studien angefertigt. Diese werden meist aus alten Bildern und in Zusammenarbeit mit der Patientin erstellt, um anschließend bei der Operation das bestmögliche Ergebnis erzielen zu können.

3. Die Operation

Bei der Operation wird zunächst eine Öffnung durch einen kleinen Einschnitt mit dem Skalpell im unteren Brustbereich geschaffen. Dann werden Silikonkissen unter die Haut gesetzt und dort positioniert.

Es folgt das Einsetzen der Brustwarzenimplantate. Diese haben natürlich nur einen reinen kosmetischen Effekt – das Stillen von Kindern ist mit diesen, aufgrund des aktuellen medizinisches Stands, leider noch nicht möglich.

Abschließend wird alles noch vernäht. Die entstehenden Narben sieht man übrigens in der Regel nach einigen Jahre fast bzw. gar nicht mehr.

Viele Patienten, seien es Krebspatienten oder Unfallopfer profitieren von der plastischen Chirugie. Den Wiederaufbau von Ohren oder wie in diesem Fall die Rekonstruiert der Brust, all dies ist zum Glück mittlerweile möglich – moderner Medizin sei dank.

Hilfe finden Sie auf http://www.krebshilfe.net/information/krebsformen/brustkrebs/

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